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Ma|ya Me|di|ci|na Mu|se|o [:scene & seen]

Vor Hunderten von Jahren haben die indigenen Mayas eine Medizin erschaffen, eine Heilungsart, die stimmig ist mit der Weise, wie dieses Volk lebte und immer noch lebt. Bis heute wird unter Wahrung der Tradition das Wissen weiterentwickelt und weitergegeben. Das Museum ist Lehrort für Touristen und Einheimische zugleich. Die Bedeutung dieser Einrichtung ist weittragend. Denn die ruralen Gebiete müssen oftmals ihre medizinische Versorgung mit Mitteln bewältigen, die sie selbst lokal vorfinden. Und mit denen ihre Körper und Gene seit je her vertraut sind. Die Organisation von indigenen Medizinern des States Chiapas (sog. OMIECH-Verband) hat sich die Stärkung der Stärken, sowie die Verbreitung des medizinischen Wissens in Chiapas zum Ziel gesetzt.

Knapp 1000 Mitglieder haben sich diesem Bestreben angeschlossen und arbeiten an mannigfaltigen sozialen Projekten. Darunter beispielsweise die Verbreitung des Wissens in Pflanzen- und Kräuterheilkunde, Knochenheilung oder Hebammenschulung.

Dokumentarfilme, Interviews, figurativ nachgestellte beeindruckende Ausstellungen aus Situationen, sowie ein botanischer Garten mit den Heilpflanzen gewähren uns einen tiefen Einblick, der uns bewegt. Ein definitiv sehenswertes Museum, welches zum Nachdenken über die eigene Gesundheit anregt. Wir stehen der Pharma- und Lebensmittelindustrie schon einige Zeit kritisch gegenüber, obgleich wir den medizinischen Standard in Deutschland auch schätzen. Am Ende dieses eindrucksvollen Museumtags nehmen wir „das Beste aus zwei Welten“ in unseren Gedanken über Gesundheit und Versorgung mit.

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San Cris|tó|bal [:scene & seen]

San Cristóbal de las Casas ist ein sogenannter „Pueblo Mágico“ – ein magischer Ort. Eine einzigartige Atmosphäre finde man dort vor, erzählt uns unser Freund Ulises. Und so war es auch! Tatsächlich ist diese Ortschaft wegen ihres authentischen und spirituellen Charakters offiziell von der mexikanischen Regierung ausgezeichnet. Wir wussten gar nicht, dass es so etwas gibt :-)

Traditionelle Stoff, – Leder- und Schmuckmärkte zieren die kleinen Gassen dieser schönen Stadt im Hochland Chiapas. Geschäftiges Treiben innerhalb dieser prägt das Stadtbild. El Arco del Carmen, die Kathedrale von San Cristóbal und der Turm des Museo del ámbar (Bernsteinmuseum), sowie der zentrale Platz werden für uns zu Hauptorientierungspunkten.

Es ist angenehm frisch hier nach den vielen Wochen karibischen Klimas. Tagsüber wärmt die strahlende Sonne das im Hochland gelegene San Cristóbal. Die Nächte sind erholsam kühl. Indigene Straßenhändlerinnen, sog. Chamulatzotzil, wuseln überall mit Leinentüchern durch die Straßen. Befüllt mit Kindern oder Obst :-) Besonders gefallen uns die geflochtenen Zöpfe und die Naturröcke der Frauen, sowie die Cowboystiefel und -hüte der Männer. Wir fühlen uns wie eine Filmkulisse projiziert.

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Cha|mu|la [:pray]

Chamula soll laut Petra und Isabel schön sein. Insbesondere die Kirche des kleinen Ortes. Also machen wir uns mit den Colectivos auf. Bereits auf dem Weg bestaunen wir, wie Frauen lebendige Hühner am Arm tragen. Die gefiederten Freunde hängen völlig fertig und Kopfüber daran herab. Wir lernen später warum: Die Einwohner Chamulas, sog. Tzotzil, sind traditionelle Verfechter ihrer Kultur. Dazu zählt natürlich auch ihre Religion mit diversen Riten. Darunter ein Ritual, welches uns die „Hängehühner“ erklärt. Sie werden von Schamanen zur Heilung von Krankheiten benötigt. Deren Vorstellung nach entsteht Krankheit dadurch, dass es sich ein Dämon in uns bequem gemacht hat. Die Schamanen berülpsen (!) die Dämonen – also die kranke Person – und halten das lebendige Huhn bereit. Nach Vorstellung der Tzotzil, geht der Dämon darauf über. Dann wird das Dämon gewordene Huhn getötet. Dieses Ritual gehört zum Alltag in Chamula.

Im Ort angekommen, besorgen wir uns die Eintrittskarten zur Kirche (etwa 1 Euro), um diese zu passieren. Innen dürfen wir nicht fotografieren. Als wir sie zeichnen wollen, werden wir darauf hingewiesen, dass auch dies untersagt ist. Nicht weiter schlimm, denn sie war so markant, dass uns die Beschreibung ein Leichtes ist.

Ein langer, sehr lieblich anmutender Kirchenraum. Links und rechts stehen lange Tischbänke. Nebeneinander aufgereiht befinden sich darauf vor bis zur Spitze Schutzpatronen. Der Innenraum lädt zum Knien auf grünem Boden ein: Frei von Bänken, voll von wohlriechenden Kiefernadeln. Ein Lichtermeer aus Kerzen, welche viele der Ureinwohner im gemeinsamen Gebet mit der Familie vor ihrem Schutzpatron der Wahl anzünden, wärmt die Kirchenhalle und gibt ihr eine wohnliche Atmosphäre. Wir fühlen uns sehr enspannt und heimisch an diesem Ort und platzieren ebenfalls kniend unsere Gebete und Kerzen.

Außerhalb der Kirche fühlen wir uns nicht mehr ganz so wohl. Zumindest nicht aufs Erste. Dort finden wir einen großen Markt vor, der ebenso traditionell wie touristisch ist. Eine eigenartige Mischung! Einerseits sind sie sehr für sich, die Ureinwohner, in ihrer traditionellen, gänzlich eigen produzierten Kleidung. Dann aber auch „aggressiv“, um an uns als Touristen etwas ihrer Waren zu verkaufen. Wir kommen uns ein wenig vor wie ein Eindringling, der um des Geldes Willens geduldet wird. Als wir erklären, dass wir nichts kaufen wollen, sind die Damen nicht besonders erfreut. Doch wir gewinnen milde Gesichtszüge, als wir unsere Mandarinen mit ihnen teilen.

Unser Lieblingsobst zum Freundschaft schließen :-)

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Ka|ka|o Naltulra [:eat]

Beim Schlendern durch San Cristobal entdeckt: Eine schnuckelige kleine Chocolateria namens „Kakao Natura“. Grundsätzlich mag ich alles aus der Kategorie Süßigkeiten nicht besonders. Aber das Cafe lockt mit seinem niedlichen Schriftzug. Beim Reinlinsen überzeugen mich Charme und Atmosphäre zugleich. Die große Überraschung dabei: Die Schokolade ist nicht süß. Sie ist rein, natürlich und tendenziell eher bitter. Dazu gibt es Chiliflocken aus ökologischen Anbau. Ein phänomenaler Gaumenschmauß! Wir haben hier bestimmt 12 Stunden in 3 Tagen zugebracht.

Eine Oase zum Träumen und Einfach-Sein.

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I|gu|a|na Hosltal San Crisltolbal [:sleep]

Das Hostal Iguana ist wundervoll gelegen. Die ohnehin schon billige Taxifahrt (1,5 Euro) von der Busstation aus hätten wir uns sparen können. Denn man kann sich gar nicht verlaufen. Der Weg vorbei an Märkten, Restaurants und urtraditionell gekleideten Mayas ist berauschend! Angekommen, bekommen wir ein großes Zimmer für uns allein :-)

Beim Frühstück lassen wir uns von den morgendlichen Sonnenstrahlen auf der Dachterrasse küssen. Und zwar während wir frisch gemachte Minikrapfen, Vollkornmüsli, gutes Obst, hausgemachte Guacemole und soeben filetierte Bruschetta auf Körnerbrot genießen. Mit der Morgensonne im Rücken blicken wir auf das gemütlich-historische Barrio del Cerrillo mit ihrer markanten Kirche Santo Domingo.

Eine echte Backpacker-Perle für 7,50 Euro mit Frühstück, WiFi und heißem Duschwasser in einem heimeligen Bad!

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Sun|rise at the La|gune Ba|ca|lar [:scene & seen]

Wir sind heute früh aus unserm Zelt geschlüpft, um sie einzufangen: Die ersten Sonnenstrahlen. Doch es waren nur dicke Wolken da. Nicht immer kann sie strahlen. Die liebe Sonne. Und doch wissen wir, sie ist da. Und ist er nicht trotzdem wunderschön, der Himmel? Es muss nicht immer der Bilderbuch-Sonnenaufgang sein. Das war unser ganz persönlicher. Vielleicht, um uns doch noch sieben Farben auf der Lagune spiegeln zu lassen. An Farbspiel hat es nämlich nicht gemangelt :-)

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Ca|ba|ña Ma|gic Ba|ca|lar [:sleep]

Manche Sachen fallen einfach auch mal ins Wasser. Wir kamen im verschlafenen Bacalar an. 4 Stunden Fahrt von Playa del Carmen und 9 Euro im Geldbeutel weniger.

Simon war nicht gerade begeistert, als uns der Herbergsvater Denis mitteilt, dass man das, was wir hier suchen, gerade nicht finden würde.

Nämlich die sieben Farben der Lagune. Es ist ein Geheimtipp. Süß- und Salzwasser münden hier zusammen. Gemeinsam mit den verschiedenen Tiefen des Wassers, ergibt sich ein siebenfarbiger Farbverlauf. Google zeigt wundervolle Bilder, die wir live sehen wollen. Geheim war aber eben leider auch, dass man die Farben in der Regenzeit wegen des hohen Wasserstandes nicht sehen kann.

Tja, wir waren dann einfach fast den ganzen Tag über in diesem authentischen und verträumten Städtchen. Bacalar ist touristisch noch unberührt. Keine Straßenverkäufer. Häuserwände, die handschriftlich die Superautowaschanlage anpreisen. Tüchtige Einheimische, die ihren eigenen Garten beackern oder einen Tante Emma-Laden hüten. Das Beste daran: Alle sprechen ausschließlich Spanisch. Super Sprachtraining!

Eine entspannte Abendatmosphäre genießen wir auf den Liegestühlen an der Lagune. Und lauschen den Worten des Kapitäns des Campingplatzes. In dieser Lagune gibt es – seiner Angabe nach einzigartig auf dieser Welt – lebende Steine. Eigentlich sind diese lange vor den Dinosauriern „ausgestorben“. Doch hier blubbern sie noch. Und zwar ihren selbst produzierten Sauerstoff an die Oberfläche. Dank ihnen, so lehrt uns Kapitän Popey (kein Witz, der heißt so!), gibt es uns heute. Diese lebenden Steine, sog. Stromatolithen, haben den Sauerstoff angeblich auf die Erde gebracht.

Gerade regnet es. Die Nacht über war es – ein Glück – trocken. Denn wir zelten hier. Wir hoffen, dass sich das Wetter beruhigt, dass wir noch eine kleine Runde zu diesen Wundersteinchen schnorcheln können. Zu finden seien sie leicht. Einfach schauen, wo Luftbläschen auf der gewöhnlich ganz glatten Oberfläche sind. Bei Regen ist das allerdings nicht so einfach…

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San|ti|a|go & An|ge|lo [:people & friends]

Santiago – ein begnadeter Gitarrist aus einer kleinen Stadt nahe Mexiko Stadt, der seinen Weg durchs Land bis nach Playa del Carmen mit Spielen auf der Straße verdient hat. Nun ist er im Hostel gestrandet und macht die Ausflugsprogramme mit dem Schweitzer Angelo. Beide machen das kunstvolle Yak Hostel mit ihren Händen täglich noch schöner!

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Ce|no|te Jar|din E|den [:scene & seen]

Wir entdecken noch eine weitere Cenote. Sie heißt „Jardin Eden“ – Garten Eden. Sie ist fußläufig nur 10 Minuten von der Cenote Azul (Vortag) entfernt. Gemeinsam mit Santiago und Angelo vom Hostel tauchen wir diesmal ab. Und zwar in die Höhlen. Schaurig schön :-)

Im Garten Eden muss es ja auch immer einen verbotenen Baum geben. Der hat natürlich nicht gefehlt. Sprünge wie von Tarzan werden von unserer Kamera aufgezeichnet. Geniale Erinnerung!

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Ce|no|te A|zul [:scene & seen]

Erfrischung & Erlebnis? – Ab zur Cenote Azul! Etwa 20 Minuten mit den Colectivos dauert es von Playa del Carmen, bis wir ins kühle Nass kommen. Cenotes sind Becken und Höhlen, die durch Ausspülung von Unterwasserseen entstanden sind. Mayas haben hier zum Teil Opferungen und Beerdigungen vorgenommen. Ob wir Knochen gesehen haben? Nein, haben wir nicht. Dafür müsste man tiefer tauchen. Obgleich wir auch neugierig waren, sind wir auch froh, keine gesehen zu haben.

Drei Euro sind für den Eintritt in das Gebiet zu entrichten. Schnorcheln, Schwimmen, Springen. Oder einfach auch nur an einem der vielen Schattenplätze faulenzen stand bei uns auf dem Programm.

Cenote Azul war ein toller Tagestrip. Wer Vögel, Schmetterlinge und Leguane bestaunen mag, kommt auch ganz auf seine Kosten. Die bewegen sich dort nämlich überall fort. Außerdem kann man sich hier die Peseten für ein Fisch-SPA sparen. Die kleinen Putzerfische machen hier nämlich ihre Arbeit in freier Wildbahn sozusagen als Willkommensgeschenk. Ein kleiner Hauch vom Paradies zwischen Erfrischung, Erlebnis und Vogelgezwitscher.

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Mo|ji|to Les|son [:celebrate]

Erst die Limette halbieren. Dann die Hälften ein weiteres Mal der Länge nach schneiden. Und dies dann in der Breite dritteln. Man nehme dann Rohrzucker und verdrücke ihn gemeinsam in einem Glas zu einem Saft. Ein paar geschlagene Blätter frischer Minze dazu (dass die ätherischen Öle aktiviert werden). Dann das Glas mit crushed Ice befüllen. Plus weisser Rum, so circa 4 Sekunden (für 4cl). Händchen drauf, einen kleinen Spalt an der Seite für einen Löffel offen lassen. Und mit diesem dann ordentlich umrühren. Wessen Glas nicht voll ist, der nehme Wasser – oder nach Gusto des Lehrers Angelo – etwas Sprite dazu. Dann bitte so lange trinken und wiederholen, bis der perfekte Mojito ankrediert wurde. Die fröhlichste Lernstunde unseres Lebens!

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Fa|la|fel Night [:celebrate]

Wir machen Falafeln! Oder vielmehr: Wir lassen uns erklären, weshalb sie so gesund sind. Sesamöl als Soße, Kichererbsen, Petersilie, Knoblauch für die Falafelbällchen und die Hummuscreme, Rotkraut, Zwiebeln, Tomaten, Gurken, Salsa und gutes Brot. Sie sei eine echte Bank, so eine Falafel. Vor allem für Vegetarier. Auf meinen Fingerzeig zur Friteuse sagt die liebe Falafellehrerin mit einem sanften Lächeln und einem sorglosen Handwurf: „Darling, for this you do not need to care!“ Wir mampfen also fröhlich satte 6 Falafeln und fühlen uns richtig vital :-)

Ach ja – Falafeln sind eher in Israel als in Mexiko beheimatet. Sollte man zumindest meinen. Wir haben jedoch noch nie so viele Israelis getroffen, wie hier in Mexiko. Daher bekommt man hier auch häufiger Mal eine Falafelbude zu sehen.

Masel tov (מזל טוב)!

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A|ku|mal [:scene & seen]

Begeisterung garantiert! Nach einer Fahrt für 2 Euro startend von Playa del Carmen Av. 10/Calle 2 fahren wir mit den sog. Colectivos (öffentliche Busse, die alle 10 Minuten starten) etwa 30 Minuten nach Akumal. Wir konnten die Ankunft kaum erwarten, denn unsere Freunde vom Yak Hostel meinten, dass es dort IMMER Schildkröten hat. Das Beste: Mit denen man schwimmen kann! Und so war es auch – es ist das beste Schildkrötenerlebnis, das wir je hatten. Kristallklares Wasser verzückt unsere Augen beim Schnorcheln. Ein wahr gewordener Unterwassertraum. Wir erholen uns am Strand. Dieser ist fein, wie bisher kein anderer auf der Reise. Das Wasser warm. Und man findet immer ein entspanntes Plätzchen ohne Touristen, wenn man ein wenig an der Promenade weiter schlendert. Strahlende Backen bis es weh tut :-)

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Pla|ya del Car|men [:scene & seen]

Playa del Carmen. Eine Euphorie auslösende Empfehlung unseres mexikanisches Freundes Alejandro. Ein strategisch genialer Ausgangsort, um die Umgebung zu entdecken. Und wenn der Tatendrang gerade ruht, kann man direkt ins Meer stolpern. Weisser, lupenfeiner Sandstrand, der nie heiß wird. Eine endlose Promenade, viel Latino-Musik an türkisenem Meerwasser. Zwischendurch Beach-Art. Tagsüber traditionellen Mastentanz (sog. Voladores aus Papantla wie wir von Alejandro lernen) bestaunen, abends den Maya-Aufführungen folgen. In einer Kirche einkehren, mit Blick auf das karibische Meer. Himmlisch!

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Me|xi|ko A|le|jan|dro, Jes|sy & Di|no [:people & friends]

Ein bisschen unglaublich aber wahr: Im Condor-Flieger nach Cancun, Mexiko, sitzen wir in einer Dreierreihe. Neben uns ein Mexikaner namens Alejandro aus dem Norden. Er will ein paar Tage am Strand ausspannen, bevor es nach zwei Jahren zurück zu seiner Familie geht. Wir sind von der ersten Sekunde an Feuer und Flamme füreinander. Und sollten wundervolle 9 Tage miteinander verbringen dürfen. Zufällig treffen wir beim Schlendern durch Playa del Carmen alte Freunde von ihm aus den USA. Dino und Jessy. Wir unternehmen tolle Roadtrips mit selbst angemietetem Wagen. Eine jetzt schon unvergessliche Zeit. Vor allem der Abschlusstag von Dino und Jessy in deren Honeymoon RIU Hotel! Cocktails und Shots am Meer und im Pool schmecken so gut, dass man am Ende vergisst, dass man in Kleidung baden geht :-)

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Pla|ya del Car|men Flat at the Sea [:sleep]

Wir mögen „verrückt“. Die ursprüngliche Bedeutung dieses vielfach verwendeten Wortes, entfaltet sich, während unser Herz bei der Schlüsselübergabe klopft. Unsere erste gemeinsame Wohnung mieten wir nicht in der Heimat an. Sondern in Mexiko. Ein Zuhause, aber nicht Zuhause. Sondern ver-rückt. Nach Mexiko, Playa del Carmen. Zumindest temporär. Nicht besonders hübsch, aber direkt neben unserem lieben Yak Hostel, in dem Simon für 5 Euro Spanisch-Privatunterricht hat. Und wenn wir die Haustüre in der Av. 10/Calle 10 öffnen, sind es nur 5 Minütchen zum Planschen! Es ist ein möbliertes 1 Zimmer Apartment, mit eigenem Bad, Kochnische und WiFi. Für umgerechnet 10 Euro am Tag. Viva la mexico!

Danke an unseren lieben Freund Alejandro, der mit dem Vermieter Ramon das Formale auf Spanisch für uns geklärt hat.

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Chi|chen I|tza [:pray]

Unser Roadtrip soll in Chizen Itza enden. Wir fahren der Sonne entgegen auf endlosen Straßen mit vielen Tarantula Spinnen. Schon das versetzte uns ins Staunen. Der gesamte Tag war zum in die Hände klatschen! Wortwörtlich. Denn die Ruinenarchitektur dieses Weltwunders ist so angelegt, dass das Klatschen am Grund vor dem Eingang widerhallt.

Um genau zu sein, Chizen Itza ist eines der neuen 7 Weltwunder und macht seinem Titel alle Ehre. Wir sind gänzlich im Bann dieses Ortes.

Warum? Weil wir zufällig entdecken, dass die Menschen dort zum Teil tatsächlich noch Maya sprechen.

Es bewegt uns alle, selbst Alejandro.

Das sind die kleinen Schätze, die wir suchen, für die wir reisen. Nicht nur ein Wunder besuchen. Sondern ein kleines darin entdecken. Oder wer würde an einem touristischen Ort etwas Ursprüngliches, etwas Authentisches erwarten? Wir meinen damit, es gehörte zu keiner Show. Der gute Mann wurde dafür weder verkleidet noch bezahlt. Sondern es ergab sich in einem freundschaftlichen Smalltalk zwischen Alejandro und diesem Maya-Kalender-Verkäufer.

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Va|lla|do|lid [:scene & seen]

Wenn eine Stadt einem Regenbogen gleichen soll, so ist es Valladolid. Farben sättigen unsere Iris soweit sie schauen kann. An diesem Ort muss man einfach gute Laune haben! Leckeres, hausgemachtes Eis. In so vielen Sorten, wie das Städtchen Farben hat – so lässt es sich von der Sonne abkühlen. Ein Park mit den süßesten Sitzbänken, die wir je gesehen haben, schenkt zusätzlich Schatten. Eine hübsche Kirche gegenüber lockt mit weiterem Kühl.

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Pla|ya del Car|men Hos|tel Yak [:sleep]

Manu aus Argentinien ist unser Kumpel aus dem Yak Hostel. Er arbeitet dort sehr entspannt Tag ein, Tag aus. Bei einem Spaziergang mit ihm an den Strand erfahren wir, weshalb wir im Hostel so gut schlafen! Manu ist Matratzenexperte. Er hat das im Vorjahr neu eröffnete Hostel beraten. Guter Schlaf, schöne Bäder und sehr liebevoll gestaltete Küchen erwarteten uns. Und ein tolles Programm von Mojito-Lernstunde, Falafel-Night bis hin zu Ausfahrten hat die Herberge zu bieten. 12 Euro pro Kopf sind uns in einem gemischten Schlafsaal auf „längere“ Sicht jedoch zu teuer und Privatsphäre wollen wir ebenfalls nicht länger missen. Daher geht es auf Wohnungssuche.

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Tu|lum [:scene & seen]

Kultur und Badespaß geeint. Warum nach Tulum? Genau darum! Diese einzigartige Maya-Fundstätte (ca. ab 1200 n. Chr. besiedelt) liegt direkt am Meer. Das haben die Maya klug gemacht. Für uns als Besucher. Denn es ist ziemlich heiß dort. Wir waren froh um unsere Sonnenhüte. Doch selbst diese mussten wir öfter absetzen, weil wir so darunter schwitzten. Daher entschieden wir uns schließlich für einen spontanen Badegang an der offenen Stadtmauer.

Ein Schlauer Zug der Mayas war es nicht nur mit Blick auf uns. Denn dass wir kommen, wussten sie ja damals noch nicht als sie den Tempel für den herabsteigenden Gott erbauten.

Welcher Gott würde bei einem solchen Anblick nicht herabsteigen? Bei türkisfarbenem Meer würden wir sofort vorbei kommen. Auch der „Tempel des Windes“ ist gut platziert. Am Meer weht schließlich immer ein Lüftchen :-)